Eh ichs vergesse - kleiner, nicht ganz uneigennütziger Veranstaltungstipp für Sonntagnachmittag: Kleiderbasar im Pfarrsaal von St. Agritius. Kinderkleider und auch Spielzeug sind da zu haben, und wer das nicht braucht, kann auch einfach Kaffee/Kuchen konsumieren, dient dem gleichen Zweck: einem guten, nämlich der Unterstützung des Kindergartens. Beginn 14 Uhr, also: Hingehen!
Ausgehtipp
Autor: Michael Schmitz | 13. März 2010 | Kommentieren |Angstraum Palastgarten?
Autor: Michael Schmitz | 7. März 2010 | 1 Kommentar |So, dank einer Trierer Studentin, die sich mit “Angsträumen” beschäftigt hat (Kurzversion hier: http://www.volksfreund.de/totallokal/region/Region-Annika-Busch-Geertsema-Diplomarbeit-Angstraeume-trier-angst-gefahr-Palastgarten-schuert-die-groesste-Angst;art1129,2377433, Langversion im Print-TV) wissen wir Gartenfelder jetzt, dass wir hinter einer großen Angstschwelle leben, gemeint ist im Wesentlichen der Palast(sprich: Palllast)garten. Das ist der größte Angstraum der Trierer Innenstadtbewohner, also der Ort, der ihnen am unsichersten vorkommt.
Gut, richtig gemütlich ist es da nachts nicht. Aber in welchem Stadtpark mitten in einer großen Stadt ist es das schon, mitten in der Nacht. Mir scheint an dieser Stelle wieder eine größere Diskrepanz zwischen realer und gefühlter Gefahr zu bestehen. Kann mich nicht erinnern, dass in den vergangenen Monaten irgendein größerer Vorgang von dort polizeilich gemeldet wurde. Stattdessen: Randale in der Fußgängerzone oder Jugendliche, die in Heiligkreuz Frauen überfallen. Scheint mir zumindest beim Palastgarten so eine Art sich selbst erfüllende Prophezeiung zu sein: Weil alle sagen, dass es dort so unsicher ist, glauben auch alle, dass es dort so unsicher ist - auch wenn es gar nicht so sein sollte.
Ernst nehmen sollte man die Arbeit der Studentin trotzdem. Beim Volksfreund hatten wir auf die Berichterstattung am Wochenende hin ziemlich viele Reaktionen. Angst, das liegt in der Natur der Sache, ist eben ein sehr emotionales Thema.
Der Kirmesplatz im Gartenfeld
Autor: Michael Schmitz | 28. Februar 2010 | Kommentieren |Den Sparkassen-Parkplatz im Gartenfeld als Platz zur Bürgerbegegnung für den ganzen Stadtteil - das wünscht sich der Verein mittendrin e.V., wie nach der jüngsten Ortsbeiratssitzung zu lesen war. Bisher begegnen sich da ja im Wesentlichen Autos. Grundsätzlich halte ich es für keine schlechte Idee, einen Platz mit Aufenthaltsqualität fürs Gartenfeld zu schaffen. Die gibt es ja bisher im Wesentlichen nur auf dem einen oder anderen Spielplatz. Auf so einem Platz könnte man auch schön die von mir schonmal ins Gespräch gebrachte Gartenfeld-Kirmes feiern
Die Umsetzungschancen für den Gartenfeld-Bürger-Platz scheinen mir allerdings eher gering, auch wenn der Ortsbeirat der Sache aufgeschlossen gegenüber zu stehen scheint. Spätestens, wenn ein Dutzend Parkplätze zur Disposition stehen, sind in der Stadt ja bekanntlich auch die schönsten Ideen schnell vom Tisch…
Schlagworte: Gartenfeld, Kirmes, Ortsbeirat, Spielplätze, Trier Mitte-Gartenfeld
Der A-A-Tütenhalter funktioniert
Autor: Michael Schmitz | 7. Februar 2010 | 1 Kommentar |

Neu im Gartenfeld: ein Hunde-A-A-Tüten-Ständer. Zu finden vorm Nahkauf und dort eigentlich strategisch gesehen ganz gut angebracht, weil da ja des öfteren Wauwaus zwecks Einkaufs der Herrchen oder Frauchen abgestellt werden. Noch besser wäre so ein Tütenhalter allerdings in unmittelbarer Nähe zur Agritius-Kirche, denn das wiesenähnliche Gestrüpp wird auch regelmäßig als Hundeklo zweckentfremdet.
Das eigentlich überraschende an dem Tütenhalter ist nicht einmal seine Existenz, sondern die Tatsache, dass er sogar genutzt wird. Hab’s mit eigenen Augen gesehen, und hätte dem Hundehalter ob so viel Gemeinsinns fast in aller Öffentlichkeit gratuliert. Weiter so!
Schlagworte: Gartenfeld, Hundekot, Nahkauf, Sankt Agritius, Trier-Gartenfeld, Trier-Ost, Tüte
Kriminalität mit farbintensiven Lebensmitteln
Autor: Michael Schmitz | 6. Februar 2010 | Kommentieren |Kam gestern Donnerstag ja von der Polizei:
“TRIER-MITTE-GARTENFELD Zwei Einfamilienhäuser in Trier wurden am Mittwoch durch Wurfattacken stark in Mitleidenschaft gezogen.
Die Hauswände der jeweiligen Häuser im Bereich Bergstraße und Kronprinzenstraße wurden zwischen 15.30 Uhr und 19.00 Uhr mit farbintensiven Lebensmitteln beworfen, wodurch ein Sachschaden von mehreren tausend Euro entstanden ist.
Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei unter der Rufnummer 0651-97793200 in Verbindung zu setzen.”
Es sind vor allem zwei Fragen, die einen als Gartenfeldler etwas ratlos zurücklassen mit dieser Polizeimeldung:
1. Wie kann so ein Vorfall ungesehen am mehr oder weniger hellichten Tag passieren? Wohnen hier auch nur noch soziale Autisten, die bei Randale oder Sachbeschädigung lieber weggucken? Oder ist tagsüber tatsächlich so wenig los auf der Straße, dass man ungesehen Schaden anrichten kann?
Und 2. Warum müssen sich Polizeibeamte für (vermutlich) handelsübliche Tomaten, Rote Beete oder Eier auch noch ein beamtendeutsches Wort ausdenken (”farbintensive Lebensmittel”)? Das geht doch auch etwas konkreter…
Schlagworte: Bergstraße, Kriminalität, Kronprinzenstraße, Polizei, Trier-Gartenfeld, Trier-Ost
Schneetreiben
Autor: Michael Schmitz | 31. Januar 2010 | Kommentieren |Wenn so etwas mitten in der Stadt gelingt, ist der Trierer Winter wohl doch nicht so ganz alltäglich…
Durchs Gartenfeld auf den Petrisberg
Autor: Michael Schmitz | 25. Januar 2010 | 8 Kommentare |Das könnte ja eine ganz schön dicke Baustelle werden, auch für Teile des Gartenfelds, dieser Petrisbergaufstieg (siehe die Karte in diesem Artikel: http://www.volksfreund.de/Neue-Varianten-zum-Petrisberg-Aufstieg;art1129,2334266). Habe mir noch keine abschließende Meinung gebildet zu diesem Thema, also welche Trasse der richtige Weg nach oben wäre. Aber grundsätzlich dürfte wohl kein Weg daran vorbeiführen, die Höhenstadtteile irgendwie besser anzubinden, damit die Blechlawinen in der Olewigerstraße, im Avelertal und in der Sickingenstraße reduziert werden. Wobei es natürlich immer die Frage ist, ob das Ziel mit den Millionen-Investitionen tatsächlich auch erreicht würde…
Schlagworte: Baustelle, Gartenfeld, Petrisberg, Trier, Trier-Gartenfeld, Trier-Ost, Uni, Universität, Verkehr
Das Parkproblem
Autor: Michael Schmitz | 15. Januar 2010 | 1 Kommentar |Das Thema Parken im Gartenfeld hatte ich ja auch schon mal aufgegriffen. Jetzt hat sich eine Kollegin im TV nochmal mit dem aktuellen Stand der Dinge befasst. Siehe hier:
http://www.volksfreund.de/totallokal/trier/aktuell/Heute-in-der-Trierer-Zeitung-Trier-Mitte-Gartenfeld;art754,2322802
Dem Artikel gibt’s wenig hinzuzufügen, außer dem Aufruf an die Stadtverwaltung: Macht hinne!
PS: Da passt man mal zwei Tage nicht richtig auf, und zack - schon ist das Gartenfeldblog über die 10.000-Besucher-Hürde gehopst. Danke fürs Lesen!
Die Ente Daisy im Gartenfeld
Autor: Michael Schmitz | 9. Januar 2010 | Kommentieren |Tief “Daisy” war ja bisher jedenfalls in Trier eine ziemliche Ente, oder - wie es im Deutschlandfunk so schön hieß: was man heute Schneesturm nennt, nannte man früher Winter. Trotzdem war es schön, dass auch das Gartenfeld ein paar Flöckchen abbekommen hat.

Dem in Wohngebieten nicht vorhandenen Trierer Winterdienst sei Dank: auf ganz normalen Straßen konnte man den Schlitten flitzen lassen.

Noch besser ging es an den Hängen des Petrisbergs - die auch für Schlittenanfänger wie diese zwei hier die passende ruhige Piste zu bieten haben.

Dem Bolzplatz merkt man die fehlende Rasenheizung auch deutlich an (ganz abgesehen vom fehlenden Rasen). Für Schönwetterfußballer jedenfalls unbespielbar.

Der Wendeplatz der Kurfürstenstraße gäbe eigentlich auch eine schöne Eisbahn her, falls das dieses Jahr vor der Porta wieder nichts wird.

Von der Bahn gab es dagegen bisher keine Zwischenfälle zu melden. So bleibt abschließend nur der fast romantische Blick auf den Bahnhof…
Gefunden: Hühner, gesucht: der Esel
Autor: Michael Schmitz | 8. Januar 2010 | 5 Kommentare |Dass es Hühner im Gartenfeld gibt, dürfte ja allgemein bekannt sein. Zumindest bei allen, die in der Nähe der Kurfürstenstraße wohnen und selbige dort ab und an gackern hören. Die Hühnchen legen auch fleißig Eier - gerade genug für den Bedarf der Besitzerfamilie. Wohnortnahe Versorgung nennt man so etwas wohl. Hühner mitten in der Stadt klingt kurios, ist aber nicht einmal ein Einzelfall. Freunde der Ost-Hühner-Besitzer haben in Trier-Süd ebenfalls Federvieh.
Soviel dazu. Dass es im Gartenfeld aber auch einen Esel geben soll (leibhaftig, nicht im übertragenen Sinne), konnte ich bisher allerdings nicht verifizieren. Ein Kollege aus der unteren Bergstraße schwört aber Stein und Bein, er habe schon mehrfach einen Esel gehört. Frage daher in die Runde, in der Hoffnung auf die Weisheit des Netzes: Gibt es hier tatsächlich einen Esel in der Gegend? Oder vielleicht einen begabten Tierstimmenimitator, der manchmal im Gartenfeld Iiiiihhhhaaaaaas übt?

